ECL86 Neuberger vs Funke W19
1. Neuberger RPM370-1 hat die ECL86, davon die Penthode.
Ug1 = -7V
Ua = +250V
UIII g2=+250V
Uf ist ~6,3V
hier ergibt sich 89,4% bezogen auf das 100% Soll von 36mA Anodenstrom. das ist noch GUT.
Hätte man ein Funke W19 säh das so aus:
Ug1 = -2V
Ua = +200V
UIII g2=+100V
Uf ist ~6,3V
das ist NIX GUT...
ECL86 Neuberger vs Funke W19
Re: ECL86 Neuberger vs Funke W19
das Problem liegt hier im Lesen der Funke-Karte.
Die meint mit der wirklich saublöden Schreibweise: 0V am G1, bzw. -2V für den Test der Steuerwirkung, wobei die Birne dann bis auf die gefundenen 14mA absteigen wird was völlig OK ist.
Ich hatte hier die -2V am Steuergitter angelegt. Dieses grottige RPG prüft mit geerdetem G1 und Unterspannung, also alles fiktive Werte...
bin sehr gespannt wie die AVO-Kiste das handhaben wird, ich werd sie auch bald restaurieren.
Die meint mit der wirklich saublöden Schreibweise: 0V am G1, bzw. -2V für den Test der Steuerwirkung, wobei die Birne dann bis auf die gefundenen 14mA absteigen wird was völlig OK ist.
Ich hatte hier die -2V am Steuergitter angelegt. Dieses grottige RPG prüft mit geerdetem G1 und Unterspannung, also alles fiktive Werte...
bin sehr gespannt wie die AVO-Kiste das handhaben wird, ich werd sie auch bald restaurieren.
Re: ECL86 Neuberger vs Funke W19
Ich habe ja, wie du weißt, ebenfalls ein Neuberger (RPM375).
Abgesehen davon, dass die Anzeigen allesamt je nach Alter ziemlich weggedriftet sein können und daher die Einstellwerte falsch sein können, sind die Messpunkte alle nur irgendwelche Datenblattpunkte, die für die jeweilige Anwendung komplett nichtssagend sein können.
Andere Hersteller haben hier, wie du da auch schon festgestellt hast, irgendwelche anderen fikitiven Punkte genommen, die nicht einmal im Datenblatt stehen.
Daher bin ich der Ansicht, dass heute (2026) die sinnvollste Herangehensweise eine Aufnahme der kompletten Kennlinien der jeweiligen Röhre ist. Bei einer Pentode ist das natürlich irgendwie Arbeit, weil man recht viele Kombinationen von Eingangsgrößen hat, um eine Ausgangsgröße zu ermitteln. Manuell ist das nicht sinnvoll machbar. Ich habe das einmal mit dem Neuberger versucht und alleine schon durch die nicht stabilisierten Netzteile ist das eine Katastrophe.
Wenn ich einmal Zeit habe (hahaha....), werde ich da noch etwas bauen, damit ich von Trioden und Pentoden die Kennlinien automatisiert aufnehmen kann. Und ja, es gibt den uTracer, aber das Ding hat halt den Nachteil, dass diverse Effekte (Erhitzen der Kathode durch fließenden Strom und damit "Weglaufen", Geometrieveränderungen...) aufgrund des gepulsten Messprinzips nicht erfasst werden. Diese sind aber, besonders bei Leistungsröhren, die in festen Arbeitspunkten betrieben werden sollen, eventuell relevant.
Ich glaube keinen Messkarten mehr und benutze die nur, um die Pinbelegung richtig zu stecken. Oft benutze ich das Neuberger komplett ohne Messkarte...
Abgesehen davon, dass die Anzeigen allesamt je nach Alter ziemlich weggedriftet sein können und daher die Einstellwerte falsch sein können, sind die Messpunkte alle nur irgendwelche Datenblattpunkte, die für die jeweilige Anwendung komplett nichtssagend sein können.
Andere Hersteller haben hier, wie du da auch schon festgestellt hast, irgendwelche anderen fikitiven Punkte genommen, die nicht einmal im Datenblatt stehen.
Daher bin ich der Ansicht, dass heute (2026) die sinnvollste Herangehensweise eine Aufnahme der kompletten Kennlinien der jeweiligen Röhre ist. Bei einer Pentode ist das natürlich irgendwie Arbeit, weil man recht viele Kombinationen von Eingangsgrößen hat, um eine Ausgangsgröße zu ermitteln. Manuell ist das nicht sinnvoll machbar. Ich habe das einmal mit dem Neuberger versucht und alleine schon durch die nicht stabilisierten Netzteile ist das eine Katastrophe.
Wenn ich einmal Zeit habe (hahaha....), werde ich da noch etwas bauen, damit ich von Trioden und Pentoden die Kennlinien automatisiert aufnehmen kann. Und ja, es gibt den uTracer, aber das Ding hat halt den Nachteil, dass diverse Effekte (Erhitzen der Kathode durch fließenden Strom und damit "Weglaufen", Geometrieveränderungen...) aufgrund des gepulsten Messprinzips nicht erfasst werden. Diese sind aber, besonders bei Leistungsröhren, die in festen Arbeitspunkten betrieben werden sollen, eventuell relevant.
Ich glaube keinen Messkarten mehr und benutze die nur, um die Pinbelegung richtig zu stecken. Oft benutze ich das Neuberger komplett ohne Messkarte...
Re: ECL86 Neuberger vs Funke W19
Hier sind die Gründe genannt, warum ich noch nie ein "Röhrenprüfgerät" benutzt hab.
Am besten geht es in der Schaltung, die für die jeweilige Röhre vorgesehen ist.
Am besten geht es in der Schaltung, die für die jeweilige Röhre vorgesehen ist.
Re: ECL86 Neuberger vs Funke W19
Deswegen braucht man ja auch ein RöhrenMESSgerät, bei dem die Parameter frei einstellbar sind und nicht einen "Malen nach Zahlen" Funke o.ä.asb hat geschrieben: 14 Feb 2026, 23:15 Am besten geht es in der Schaltung, die für die jeweilige Röhre vorgesehen ist.
Re: ECL86 Neuberger vs Funke W19
Bin gespannt auf geeignete Vorschläge.